Methyltestosteron

Charakteristik: Methyltestosteron ist ein stark androgenes, orales Steroid, welches insbesondere für seine hohe Lebertoxizität bekannt ist.

Nebenwirkungen: Zu den bekanntesten zählen bei diesem Wirkstoff, neben den üblichen bei der Einnahme von anabolen Steroiden auftretenden unerwünschten Folgen, das Ansteigen des Blutdrucks, Steroidakne, Gynäkomastie und gesteigerte Aggressivität. Die schwerwiegendste Beeinträchtigung auf den Körper ist jedoch die sehr starke Lebertoxizität.

Fitness: Da Methyltestosteron die Eigenschaft hat, den Körper gewaltig aufzuschwemmen, wird dieses Steroid nicht im Fitness- und Freizeitsport genutzt. Häufiger kommt es hier zu Verwechslungen mit dem bekannten Steroid namens Methandienon. Das Methyltestosteron ist jedoch mit weitaus gravierenderen negativen Erscheinungen behaftet. Für den Aufbau von athletischen Muskeln ist dieses Substrat nicht geeignet.

Bodybuilding: Methyltestosteron aromatisiert so stark, dass ein großer Teil dieses Wirkstoffes in Östrogen umgewandelt wird. Bei der Einnahme von Methyltestosteron ist die Erhöhung des Körpergewichts fast genau vorher zu bestimmen. Das heißt, die Menge an Gewicht wird zugenommen, welche der Körper an Wasser einspeichert. Ein eventueller Kraftzuwachs ist lediglich die Folge der Zunahme des eigenen Körpergewichts. Ein Zuwachs an qualitativ hochwertiger Muskelmasse kann mit Methyltestosteron nicht hervorgerufen werden. Bodybuilder verzichten daher weitestgehend auf diesen Wirkstoff, da mit keinem Ergebnis zu rechnen ist, welches von Nutzen für diese Anwender sein könnte. Da es sich um einen 17-alpha-alkylierten Wirkstoff handelt, besteht zudem noch eine sehr hohe Belastung für die Leber. Den Wirkstoff für eine Aggressivitätssteigerung zu nutzen, nur um intensiver trainieren zu können, steht in keinem Verhältnis zum möglichen gesundheitlichen Risiko. Bodybuilder, die selbst dieses Missverhältnis ignorieren, nehmen in der Regel 50 bis 100 mg dieses Wirkstoffes täglich zu sich, um Massephasen zu unterstützen.

Frauen: Hier findet Methyltestosteron keinerlei Anwendung. Einerseits der aufschwemmenden Wirkung wegen, zum Anderen ist dies der aromatisierenden Eigenschaft dieser Substanz geschuldet. Daher verbietet sich die Einnahme dieses Wirkstoffes für Frauen von selbst. Das Hauptproblem jedoch stellen die mit Sicherheit eintretenden starken Virilisierungserscheinungen dar.

Ein Gedanke zu „Methyltestosteron

  • 19. Juni 2014 um 12:42
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    Ich habe eigentlich schon alle bekannten injizierbaren Steroide genommen, und habe immer versucht
    generell orale Mittel sogut es geht komplett zu vermeiden. Ausser bei 2 Kuren (einmal 6 Wochen) NAPOSIM =Methandione und einmal das extrem starke ANAPOLON 50 (aus der Türkei). Schlimmer für die Leber von den beiden ist eindeutig das ANAPOLON oder Oxymetholon (das für Blutarmut, etwickelt wurde, und wie der NAME OXY schon sagt die Sauerstoff Zufuhr im Blut, durch die erhöhung bzw. Vermehrung der roten Blutkörperchen erhöht. Allerdings funktioniert das nur bei Leuten die es selten oder noch gar nie genommen haben. Dann ist ein merkbarer Effekt da. Nach 2 Wochen merkt man gar nix mehr wenn man wie zB ich mit 1m83 Grösse 81 KG, sehr vielk Muskekmasse und ganz wenig Fett(Körperfettanteil bei8,6% (mein momentaner Zustand) Ihr könnt euch euren Körperfettanteil ja selber ausrechnen. alles unter 11% ist schon sehr gut. Unter 10% ist Spitzenleistung. Mein Bevorzugtes Steroid ist DROSTANOLONE Propionat (da es stark angrogen ist, super bei einer DIÄT, und am meisten „positive AGGRESSION“ hervorruft. 5x stärker als Testosteron P oder E. Ich bevorzuge nur kurzzeitige Ester wie Acetat oder Propionat. Selten Enatat. bei Trenbolon ist am besten für mich Acetat, Testo P, Darum halt ich nicht viel von oralen Steroiden. Die machen viel mehr Schaden als die nützen. und ohne Leberschutz (mariensistelkraut etc.) würde ich sie nie nehmen. Und bei ANAPOLON 50mg höchstens 150mg auf 3x verteilt also 50-50-50, bei Naposim 5mg (insgesamt 40mg also 8 Stk. auf 4-4 verteilt). Doch gebt das Geld lieber überhaupt sinnvoller aus. Und übehaupt wenn ihr einen tollen Hausarzt habt (den ich zu meinem Glück habe) dann besprecht ihr zuerst EUER „VORHABEN“ und fangt immer mit ner geringen DOSIS an, also wenn ihr mit „SUSTANON“ anfängt höchstens 500mg alle 5 Tage injizieren. (mit Sustanon hab ich angefangen und sehr grosse Erfolge als Einzelkur erzielt.) Da müsst ihr auch keine Angst vor GYNO oder Wassereinlagerung haben.

    schöne Grüsse aus Wien, MastaBOL

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