Belgiens Bodybuilder flüchten vor Dopingkontrolle

bodybuilding-meisterschaftIm Radsport sind Dopingkontrollen bekannt und werden nach Kriterium „X“ ab und an mal bei einzelnen Radrennprofis durchgeführt. Doch was passiert, wenn solche Kontrollen neu in einer Wettkampf-Sportart eingeführt wird, wo „Doping“ ebenfalls an der Tagesordnung ist?

Ein Bild von den überraschenden Reaktionen auf Dopingkontrollen im Bodybuilding kann man sich zurzeit in Belgien machen. Die Bodybuilding Szene berichtete dazu jetzt folgendes:

Seit 2008 führt die WADA (World Anti Doping Agency) auch bei IFBB Veranstaltungen unangekündigte Kontrollen durch und können sogar unangekündigt bei jedem Amateurbodybuilder zu Hause erscheinen.

Kurz vor dem Start des belgischen Wettbewerbs kam jedoch die Anti-Doping-Agentur, ohne sich vorher angemeldet zu haben. 20 Sportler waren vor Ort. Wie AP meldet, setzte eine Massenflucht sämtlicher Bodybuilder ein, als ein Doping Kontrolleur auftauchte. Diese packten Ihre Sachen und verschwanden.

Dies ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass letztes Jahr bei einer Kontrolle einer belgischen Meisterschaft die Mehrheit positiv getestet wurde. Innerhalb kürzester Zeit war kein Teilnehmer mehr da, alle hatten sich aus dem Staub gemacht. „So was habe ich noch nie erlebt und hoffe, dass ich es nie wieder erleben muss“, so der Kontrolleur.

Hier haben die Athleten jedenfalls ganz klar gezeigt, was sie von solchen Kontrollen halten. Dazu muss man wissen, dass es aufwendig ist, die Tests negativ zu durchlaufen. Bei anderen Sportarten, wo mehr Geld fließt, ist das sicherlich kein Problem.

Man darf gespannt sein, wie es nun mit den Dopingkontrollen und vor allem mit dem Ablauf künftiger Veranstaltungen weiter geht.

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