Anabole Steroide (Teil 2)

anabolikaDie Beliebtheit von Anabolika bei Bodybuildern erklärt sich aus der Tatsache, dass sie die Wirkung von Testosteron, dem männlichen Geschlechtshormon, imitieren. Genau dieses Testosteron ist aufgrund seiner Eigenschaften der Schlüssel zum Erreichen der Effekte wie Muskelzunahme und Kraftsteigerung. Die Funktion von Testosteron im Körper wird in die anabole und androgene Funktion unterteilt.

Zu den androgenen Wirkungen zählen neben dem Wachstum des Bartes, der Reifung der Geschlechtsdrüsen, der zunehmenden Körperbehaarung, die Veränderung der Stimmlage, die erhöhte Talgbildung in den Talgdrüsen und die Entwicklung des äußeren Genitales. Als verhaltensauffällig gilt die gesteigerte Aggressivität. Eine Zunahme der Skelettmuskelmasse, der roten Blutkörperchen, der Hämoglobinkonzentration, eine positive Stickstoff- und Elektrolytbilanz, das Wachstum überhaupt und die Entwicklung einer Vielzahl von Körpergeweben zählen zu den anabolen Merkmalen.

Schon vor mehr als 50 Jahren wurde das natürliche Testosteron für einen gesteigerten Anabolismus eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit des Körpers zu erhöhen. Um von diesem Nutzen profitieren zu können, mussten auch die normalen androgenen Wirkungen in Kauf genommen werden. Diese Wirkungsbereiche wurden natürlich als äußerst unerwünscht betrachtet. Daraus resultierend machten sich Chemiker an die Aufgabe, eine Steigerung des Anabolismus, allerdings mit reduzierten androgenen Wirkungen, zu erreichen. Sie veränderten die Struktur des Testosteronmoleküls. Das war die Geburtsstunde der anabolen Steroide.

Das angestrebte Ziel kann so beschrieben werden: Ein reines anaboles Steroid, das komplett losgelöst von den unerwünschten androgenen Eigenschaften wirkt. Das ist nicht gelungen und es sieht so aus, als würde dies in der Zukunft auch so bleiben. Die realen Ergebnisse zeigen, dass eine verringerte androgene Wirkung auch eine verringerte anabole Wirkung nach sich zieht. Bei den Veränderungsversuchen an der Struktur des Testosteronmoleküls entsprangen wiederum Moleküle, deren androgene Wirkung noch stärker als die des Testosterons war. Daraus resultierend wird abgeleitet:

  • Anaboles Steroid: Die androgene Wirkung ist geringer als beim Testosteron
  • Androgenes Steroid: Die androgene Wirkung ist stärker oder gleich der des Testosterons

Diesen Unterschied ignoriert der allgemeine Sprachgebrauch. „Anabolika“ ist wohl das am meisten benutzte Wort, speziell im Fitness- und Bodybuildingsport, das beide Steroidformen beinhaltet. Wichtig erscheint hier nur das erwünschte Ziel, dass die von den Rezeptoren in den Zellkernen aufgenommenen Anabolika den Prozess der Proteinbildung in den Muskelfasern forcieren.

Die Eigenschaften der verschiedenen Anabolikasubstanzen hinsichtlich ihrer anabolen oder androgenen Wirkungsweise werden dann hier im Blog zu den jeweiligen Präparaten in einer Wirkstoffauflistung dargestellt.

Der Erwerb von leistungssteigernden Substanzen auf dem Schwarzmarkt erscheint unkompliziert. Es hat sich gezeigt, dass die Qualität des Nutzens von Steroiden eng von den Beschaffungsmöglichkeiten selbiger abhängig ist. Sinn und Wirksamkeit einzelner Substanzen rücken in den Hintergrund. Nicht selten ist mangelndes Wissen und das Fehlen aufklärender Informationen der Ursprung für falsches Handeln.

Die folgenden Blogartikel beleuchten übersichtlich die Gefahren und Risiken bei der Einnahme von Anabolika und anderer Dopingsubstanzen. Es werden Wirkstoffe in verschiedenen Anwendungen erklärt sowie Fotoabbildungen gezeigt, um den Vergleich von Originalen und Fälschungen zu ermöglichen. Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Artikel der allgemeinen Information dienen und keinesfalls als Anleitung zur Anwendung der erklärten und beschriebenen Wirkstoffe dienen sollen.

Anabole Steroide Teil 2 von 2

Ein Gedanke zu „Anabole Steroide (Teil 2)

  • 13. September 2009 um 17:36
    Permalink

    Sehr gute Infos, vielen Dank! Ich habe aber auch einen interessanten Link für Dich zum Thema!

    www[.]anabole-steroide[.]com/cebu-pharma/cebu-pharma.html

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